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29.12.2012 - Die neuen Reiseziele für 2013
In Kürze werden wir die neuen Reiseziele für das Jahr 2013 online stellen.

Wir haben einige Änderungen an unserer Webseite vorgenommen.

Durch diese werden wir in der Lage sein unsere Seite für Sie, viel öfter mit neuen Zielen zu versorgen.

Dadurch wollen wir in Zukunft gewährleisten, dass wir immer mindesten ein Jahr im Vorfeld der Reise, neue Ziele einbinden, damit Sie genügend Zeit haben sich für die für Sie passende Reise zu Entscheiden.

Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2013
20.12.2012 - Herzliche Weihnachtsgrüße
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

ProHandicapTravel wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und schöne Feiertage. Wir freuen uns, auch 2013 mit Ihnen viele Glanzlichter zu setzen und wünschen viel Glück, Gesundheit und Erfolg. Auf einen gemeinsamen Neustart im nächsten Jahr.

"Es sind nicht die Dinge der Zeit, die unser Leben ausmachen, es ist die Zeit, die wir den Dingen geben." Ruth W. Lingenfelser

Ihr ProHandicapTeam

01.12.2012 - Kreuzfahrten 2013/2014
Das Team von ProHandicapTravel wünscht allen Leserinnen und Lesern einen schönen ersten Advent.
Da nun die Tage sehr kurz sind, kommt bei einigen von Ihnen die Reiselust wieder groß heraus. Haben Sie schon einmal überlegt, wie schön eine Kreuzfahrt sein könnte. Es gibt viel zu sehen, jeden Tag ein neues Ziel, Sie sind gut versorgt und kein ständiges Kofferpacken. Eine ganz besondere Art angenehm zu verreisen.
Allerdings sind nicht alle Kreuzfahrtschiffe barrierefrei und/oder haben entsprechende Kabinen. Aber wir kennen die Schiffe und beraten Sie gern, warten Sie nicht zu lange mit Ihrer Kontaktaufnahme, da die Rollikabinen immer sehr schnell ausgebucht sind.
Wir würden uns sehr freuen, für Sie das passende Schiff mit Ihrer Lieblingsroute zu finden.
29.11.2012 - Kein Reisemangel wegen behindertem Mitreisenden
Gericht/Institution: AG München
Erscheinungsdatum: 26.11.2012
Entscheidungsdatum: 01.12.2011
Aktenzeichen: 223 C 17592/11

Quelle: juris Logo

Kein Reisemangel wegen behindertem Mitreisenden

Das AG München hat entschieden, dass kein Reisemangel vorliegt, wenn sich in einer Reisegruppe ein Behinderter befindet, der durch die Reiseleiterin intensiver betreut werden muss.

Ein Ehepaar reiste im November 2010 für drei Wochen nach Südafrika. Gebucht war eine Studienreise zum Preis von 9.990 Euro. Die Reise stand unter keinem ganz günstigen Stern. So verzögerte sich der Hinflug um vier Stunden und 45 Minuten, wodurch der für diesen Tag geplante Ausflug erst am nächsten Tag stattfand. Auch das Bad des Hotels in Kapstadt, in dem das Paar drei Nächte verbrachte, wies Schimmelbefall auf. Auf der Fahrt nach Pretoria kam es zu einer Buspanne, wodurch sich die Stadtbesichtigung dort auf 30 Minuten verkürzte. Auf die Beschwerden der Reisenden hin bezahlte das Reiseunternehmen 285 Euro und übersandte einen Reisegutschein in Höhe von 200 Euro. Das genügte dem Ehepaar nicht. Sie verlangten weitere 714 Euro. Sie bemängelten, dass die ansonsten gute Reiseleitung mit einer schwerstbehinderten, beinahe blinden Mitreisenden beschäftigt und dadurch weniger präsent gewesen sei. Sie waren der Ansicht, dass das Reiseunternehmen die Verantwortung habe, nur solche Gäste auf einer Reise mitzunehmen, die die Strapazen entweder selbstständig oder mit Hilfe einer dauernden persönlichen Betreuungsperson meistern können, ohne den zeitlichen Ablauf einer solchen Studienreise an jedem Programmpunkt durch zeitaufwendige Betreuungsleistungen durch die Reiseleitung zu behindern und zu verzögern. Als das Reiseunternehmen nicht bezahlte, erhob die Ehefrau Klage vor dem AG München.

Das AG München hat die Klage abgewiesen.

Soweit Mängelansprüche bestanden hätten (Schimmel, Flugverspätung), habe die Beklagte nach Auffassung des Amtsgerichts durch ihre Zahlung bereits ausreichend Ausgleich gewährt.

Soweit die Klägerin meine, ihr stünden Ansprüche zu, weil sich die Reiseleiterin um eine behinderte Mitreisende mehr kümmern musste, sei diese Meinung bereits im Ansatz verfehlt. Ein Mangel erfordere die Abweichung der erbrachten Leistung von der geschuldeten Leistung. Das Reiseunternehmen schulde aber keine nicht behinderten Mitreisenden. Die Klägerin möge sich daran erfreuen, dass sie nicht behindert sei und sich nicht darüber beschweren, dass es auch behinderte Menschen gäbe, welche ebenfalls an Reisen teilnehmen wollen und hierbei eine intensivere Betreuung benötigen. Dies sei im Übrigen das allgemeine Risiko bei einer Gruppenreise und stelle keinen Mangel dar.

Auch die Buspanne sei kein Mangel, sondern eine im Rahmen einer Rundreise hinzunehmende Unannehmlichkeit.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Das kann Ihnen bei ProHandicapTravel gar nicht erst passieren, wir sind ganz gezielt für Sie da!
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