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27.08.2012 - Benefiz "KleinKunstKaleidoskop" in Hannover
weiteres folgt
06.08.2012 - Ein Spaziergang durch das Kennedy Space Center
Mit Street View ins Kennedy Space Center: Google hat mehr als 6.000 Panoramabilder in Florida aufgenommen. Neugierige spazieren durch die riesigen Anlagen, vorbei an Space Shuttles und Startrampen. Vorsicht: Zeitfresser. youtube.com, google.com
Diesen Gang können Sie auch vor Ort antreten, sprechen Wie uns an, wir organisieren für Sie diese Reise.
20.07.2012 - Medikamente im Handgepäck unbedingt ärztlich bescheinigen lassen

Auch im Urlaub sind viele Menschen auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen. Um an der Flughafenkontrolle keine bösen Überraschungen zu erleben, rät die Techniker Krankenkasse (TK) in Sachsen-Anhalt für im Handgepäck mitgenommene Spritzen und Medikamente eine ärztliche Bescheinigung bei sich zu haben.Wer auf Betäubungsmittel angewiesen ist, benötigt sogar je nach Reiseland eine Bescheinigung des Regierungspräsidiums über die medizinische Notwendigkeit.
Die vom Arzt unterschriebene Bescheinigung sollte Angaben zu Name, Zusammensetzung und die Dosierung der jeweiligen Medikamente enthalten, idealerweise in englischer Sprache. Außerdem muss der Stempel der Arztpraxis für eventuelle Rückfragen gut lesbar sein. Da die Bestätigung die Mitnahme von Medikamenten zwar erleichtert, aber nicht garantiert, empfiehlt die TK, vor Abflug die Rücksprache mit den zuständigen Sicherheitsbeauftragten des Flughafens bzw. der Fluggesellschaft.
Heike Grodde, Sprecherin der TK für Sachsen-Anhalt: "Unabhängig davon, ob Medikamente im Handgepäck mitfliegen oder aufgegeben werden, raten wir zusätzlich allen Reisenden, sich für den Urlaub zu notieren, welche Medikamente sie benötigen. Dabei sollte man nicht nur die Namen der Präparate, sondern vor allem die Wirkstoffe, Wirkstärke und die Dosierung aufschreiben, da die Medikamente in anderen Ländern oft unter anderem Produktnamen verkauft werden." Gern steht Ihnen das Team von ProHandicapTravel für weitere Tipp zur Verfügung.



Gehen die mitgeführten Medikamente im Urlaub aus oder verloren, können Ärzte am Ferienort dann ein neues Rezept ausstellen. "Auch bei Neuerkrankungen während der Reise, ist es für die dort behandelnden Ärzte wichtig zu wissen, welche Arzneimittel die Reisenden einnehmen, um schädliche Wechselwirkungen zu vermeiden", erklärt Grodde weiter.


14.06.2012 - Kurreise nach Polen
Meine Reise nach Ustronie Morskie (Henkenhagen) bei Kolobrzeg (Kolberg) an der polnischen Ostsee.

Mein Name ist Barbara K.-S., und durch meine MS habe ich Probleme mit dem Laufen. Über die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft erfuhr ich in Wolfsburg von der Reise nach Polen. So brachte mich mein Partner zum Bahnhof in WOB. Er rollte meinen Koffer. Ich schob meinen Rollator, auf dem Rücken eine Gitarre, auf der Brust einen Rucksack. Frau Sylvester. von ProHandycapTravel (PHT) kam auf mich zu, stellte sich vor und fragte, ob wir verabredet seien. Aus Braunschweig wurde ein Mitreisender per Taxe gebracht. Wie vereinbart, brachte uns ein Bahnbeamter mittels Lifter in den Zug, der uns zum Hauptbahnhof Berlin brachte. Dort lernte ich die anderen Mitreisenden kennen, und wir wurden mit einem Shuttle bestehend aus Kleinbus und PKW nach Henkenhagen gebracht. An der Grenze konnte Geld gewechselt werden und die Fahrer machten Pause (einer sprach deutsch). Anschließend fuhren wir weiter bis ins Kurhotel Lesna Polona.
Dort angekommen, wurden wir herzlich auf Deutsch begrüßt, bekamen unsere Zimmer und ein warmes Abendessen, das für uns aufgehoben worden war. Am nächsten Tag (Pfingstsonntag) kam eine Ärztin, und wir besprachen unsere Therapien. So hatte ich später einen Flyer, auf dem viele polnische Begriffe standen, in der Hand. Er wurde wieder eingesammelt und die deutschen Begriffe dazugeschrieben. Nach dem Mittagessen (13h) wurde für mich ein Rollstuhl ausgeliehen, und wir besichtigten den Ort natü+rlich bei Sonnenschein. Im Zentrum entdeckte ich einige Jugendstil-Häuser. Bei einer Anlegestelle der Fischer tranken wir echt polnischen Kaffee und sammelten erste Ostsee-Eindrücke. Wieder im Hotel angekommen, gab es um 17.30 h Abendessen vom Buffet. Man hatte uns Plätze in der Nähe gegeben, so dass die Gehstrecke möglichst kurz war. Die
Anwendungen fanden vormittags statt, und nachmittags konnten wir den Ort erkunden oder auch den Vögeln im Wald zuhören, alles Rolli-gerecht. Es war ein lustiges polnisch-deutsches Abenteuer, Ansichtskarten, Briefmarken und „Luftpost“-Aufkleber zu kaufen, etwa sechs Menschen waren damit beschäftigt. Ich saß gern im Atrium im Halbschatten und las im mitgebrachten Buch.
Am Dienstag nach Pfingsten wurde draußen gegrillt anstelle des Abendessens, und das Wetter spielte natürlich mit. Den darauffolgenden Abend wurden diejenigen, die nicht so fußläufig waren, mit dem Kleinbus zum Hotel Wodnik gebracht, wo wieder draußen gegrillt wurde. Ein Tanzabend, der viel Freude bereitete, fand am Mittwochabend im Hotel statt.
Am Freitagnachmittag fuhren wir per Kleinbus zum Freilichtmuseum, in dem alte Geräte bestaunt werden konnten. Außerdem durfte ich den leckersten Hefekuchen meines Lebens verzehren, der in einem alten Ofen gebacken worden war.
Für unsere Gruppe wurde am Samstag ein Ausflug nach Kolberg mit Reiseführer organisiert. So konnte ich das von Schinkel gebaute Rathaus sehen und den historischen Leuchtturm bestaunen. Leider nieselte es an diesem Tag.
In der darauffolgenden Woche machte ich mich allein auf den Weg zum Strand, um dem Meeresrauschen zu lauschen und die Wellen der Ostsee zu beobachten. Einen alten Bunker entdeckte ich in der Nähe des Hotels, das machte mich betroffen. Die katholische Kirche ist immer geöffnet, erfuhr ich, und so machte ich mich auf den Weg und sah sie von innen an.
Am letzten Nachmittag durften wir die leckeren polnischen Waffeln (viele verschiedene Sorten) genießen (von PHT spendiert). Sie bestanden aus Waffelteig, viel Sahne und Früchten, vielleicht auch Schokolade (Hüftgold). Nachdem wir uns gestärkt hatten, gab es ein Quiz über polnische Worte und andere Dinge, mit denen wir uns in den letzten Tagen beschäftigt hatten. Der Gewinner erhielt eine Tasche und jede(r) ein leckeres Kuhbonbon, von denen ich mir noch einige gekauft und mitgenommen habe.
Danke für die neuen Eindrücke, die sammeln durfte.
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