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10.04.2012 - Venedig mit dem Rollstuhl - Ein Erfahrungsbericht
Dr. Monika Kuhn e – mail: monikakuhn@arcor.de
Venedig mit dem Rollstuhl und Handbike März 2012

Nie, nie, nie hätte ich gedacht, dass Venedig mit dem Rolli samt Handbike so gut zu erfahren, zu erleben ist. Klar, einiges muß man bedenken:
1. Hotel
Wir stürzten uns in Unkosten und nahmen für 7 Nächte Quartier im Hotel Monaco & Grand Canal, ideal gelegen an der Vaporettostation San Marco Vallaresso der Linie 1 mit 6 Zimmern für „disabili“ Wir hatten die 301, einen eigenen Gebäudekomplex im 3. Stock mit Blick auf den Campanile, sehr guten Betten und einem höchst angenehmen Bad (Dusche mit Klappsitz, WC erhöht, Haltegriffe)

Das Beste: man rollt ebenerdig ins Hotel und so auch am nächsten Morgen ohne irgend ein Hindernis auf die Frühstücksterrasse. Ein absoluter Traum!

2. Vaporetti
Die Fahrscheine kauft man am besten an einem Servicehäuschen (nicht am Automaten). Eine Fahrt kostet für einen Rollifahrer 1.30 €, die Begleitung ist frei. Eine gebuchte Fahrt ist 75 Minuten gültig. Es empfiehlt sich, zu Beginn des Aufenthaltes mehrere Fahrten zu kaufen, diese werden auf eine Chipkarte aufgebucht. Wir haben es auch am Automaten versucht, es klappte nicht. Vor Antritt der Fahrt hält man die Chipkarte an ein Gerät, das (nicht immer) eine Fahrt abbucht und o. k. signalisiert.
Das Fahrplanheft, ein äußerst sinnvoller und begehrter Artikel ist nur schwer zu bekommen. Am Serviceschalter erfährt man „finished“. Uns sagte man, es würde nur mehr in so geringer Auflage gedruckt, so daß es nirgends mehr vorrätig sei.
Also: die wichtigsten Linien vorher im Internet rauslassen: www.hellovenezia.com oder www.actv.it
Die Landestationen (vergleichbar unseren Bushäuschen) sind auf Pontons gebaut, daher haben sie bewegliche, gewölbte Schwellen. Je nach Wasserstand ist eine gewisse Steigung zu bewältigen, was ohne Handbike mit Hilfe der Handläufe rechts und links gut geht. Alleine war ich nie mit dem Vaporetto unterwegs, ich hatte immer meinen Mann dabei. Es gibt immer wieder Leute, die ihre Hilfe anbieten, ich würde es auch alleine wagen.
Etliche unterschiedliche Stationen haben täuschend ähnliche Namen, z.B. Rialto mercado, Rialto Banca d’Italia, Rialto Riva de Carbon, also muß man höllisch aufpassen, dass man die Richtige erwischt.
Es gibt Stationen, die haben mehrere Landestationen für die verschiedenen Linien und auch Richtungen. Manchmal liegen zwischen diesen eine Brücke, z.B. bei Zaccaria die Ponte del Vin, auch bei der Fundamenta Nove. D.h. man muß vorher genau nachprüfen, an welcher Landestation das Vaporetto einer Linie aus einer bestimmten Richtung hält und wie man weiter will. Am besten die Bootsbegleiter fragen.
Das Personal ist beim Ein – und Aussteigen sehr hilfsbereit und auch absolut gewandt im Umgang mit Rollstuhlfahrern. Es gibt vorgesehene Stellplätze drinnen, die rigoros vom Personal freigemacht werden. Ich war am liebsten draußen, direkt hinter der Fahrerkabine, neben dem Gepäckständer. Dort ist es windgeschützt, man ist am wenigsten im Weg, gleich wieder draußen, zudem kann man das Kommen und Gehen aus nächster Nähe beobachten.
Das Handbike habe ich je nach Situation drangelassen (bei wenigen Stationen) oder auch abgehängt, besonders, wenn eine hohe Kante zwischen Vaporetto und Landestation zu erwarten war, z.B. Zattere oder Guidecca, so konnte mich der Bootsbegleiter problemlos über die Kante hieven.
Manchmal sind die Boote so voll, z.B. nach Murano (4.1) nach Burano (12), dass es ratsam ist, Linien auszuwählen, die von größeren Booten befahren werden. Um z. B. nach Torcello zu kommen, nimmt man am besten die Linie 1 zum Lido, von dort die 14 zur Punta Sabbione, dann die 12 nach Burano. Von dort die 9 nach Torcello. Außerdem ist die Fahrzeit um ½ Stunde kürzer als die übliche Route über Murano, zumindest von San Marco/Valleresso aus.
Oft ist es sinnvoll, um eine bestimmte Linie ohne Brücke zu erreichen, einmal mehr umzusteigen. Z.B. war die Linie 2, die zur Guidecca oder Zattere führt, von uns aus (Vallaresso) nicht ohne Brücke zu erreichen.
Unsere Lösung war: mit der Linie 1 bis zur Accademia, nach Süden runter zur Zattere rollern, dort in die Linie 2 einsteigen, um auf die Guidecca oder nach Santa Maria Giorgio zu kommen.
Ist man erst mal am Ziel, geht das bequeme Rollern los. Alle anderen Fußgänger gehen mehr oder weniger (meist weniger) beschwingt durch die Gegend und unsereins rollt und rollt, sitzt dazu noch so bequem.
Kommt man mit dem Zug an, gibt es ganz links beim Gleis 1 eine Rampe, ist auch mit Rollstuhlzeichen gekennzeichnet.

3. Brücken
Da Venedig ja von einem Netz von Kanälen durchzogen ist, führen nur Brücken über die Kanäle hinweg. Diese sind meist mit Treppenstufen versehen, mal breit, mal schmal, steil, flach, ganz unterschiedlich. Manche Brücken haben Rampen, so z. B. die Ponte della Paglia vor dem Dogenpalast (recht steil), auch auf der Zatterre die Ponte Lungo (sehr angenehm).
Kann man aus dem Rolli aussteigen (so wie ich) und über die Brücke selbständig gehen und der Begleiter transportiert den leeren Rolli samt Handbike hinüber, ist viel Terrain gewonnen.
In den letzten Jahren waren von Ende Oktober bis Ende Februar 10 Brücken im Bereich Zattere und Riva degli Schiavoni mit provisorischen Rampen versehen, die jedoch danach entfernt wurden.

4. Spaziergänge
Es gibt vom Verkehrsbüro „citta per tutti“ 12 Spaziergänge (anzufordern über e – mail bei cittapertutti@comune.venezia.it), die auf sehr übersichtlichen Karten dargestellt sind und auf Sehenswürdigkeiten hinweisen. Die Angaben zur Zugänglichkeit stimmen, sofern wir sie überprüft haben. Die Brückenlifte sind alle abmontiert, wohl, weil die Wartung nicht gewährleistet werden konnte.
Sucht man sich selber Wege, ist das Wichtigste, Vaporettostationen als Startpunkte auszuwählen, die einen großen Bereich ohne die Begrenzung durch Kanäle, bzw. Brücken ermöglichen. Mit der Linie 1 kommt man vom Piazzale Roma durch den Canale Grande bis zum Lido. Schon hier ergeben sich gute Startpunkte, z.B. Rialto Mercado, San Silvestro, San Samuele, San Tomà, Accademia, San Marco Valleresso.

Piazza San Marco morgens um 7 Uhr ist menschenleer, nur Straßenkehrer und frühe Berufstätige sind unterwegs. Eine wunderbare Zeit, um durch alle Gäßchen, auch die unscheinbarsten zu rollern, bis man an das nächste Hindernis stößt. Einfach umdrehen und weiter im Labyrinth.

5. Besichtigungen
bestimmter Gebäude/Museen ist ein Kapitel für sich.
Im Internet findet man bei den Museen www.museiciviciveneziani.it manchmal Infos über die Zugänglichkeit unter „Informazioni“ , dann „Accessibilità“. Findet man nichts und ist an dieser Einrichtung sehr interessiert, empfiehlt es sich, direkt hinzuschreiben oder vor Ort selber anzurufen (oder vom Hotel aus anrufen zu lassen). Oft kommen ermutigende Ergebnisse, oft auch völlig unterschiedlichste Infos. Da hilft nur eins: sich nicht abschrecken lassen und direkt vor Ort entscheiden, ob es denn wirklich nicht geht. Ich bekam beim Museum Correr die Auskunft, ein Lift sei „rotta“, ich soll 1 Stunde warten, vielleicht sei er dann repariert. Darauf ließ ich mich nicht ein, fuhr hin, der Lift ging sehr wohl in den 1. Stock. Vom Lift in den 2. Stock hatte ich den Eindruck, dass er schon ewig kaputt sei.
Ein andermal würde ich mich in so einer Situation vor den Eingang stellen, aus dem Rolli aussteigen (was ich zum Glück kann) und die nächsten Museumsbesucher, die stark aussehen, bitten, den Rolli hoch zu tragen. Ich würde dann in aller Ruhe die Treppe hoch gehen.
Fazit: nicht aufgeben! Es gibt immer irgend eine Möglichkeit!

Andererseits hatte ich eine total „easy“ klingende Antwort für die Besichtigung des Klosters Santa Maria Giorgio von der cini – Stiftung bekommen. Als wir dort waren, schaute die junge Führerin recht erschrocken, denn sie hatte keinerlei Ahnung, wie sie Zugang zu dem vorhanden Lift bekommen sollte. Ein ausgeschickter Hausmeister sollte irgendwelche Türen aufschließen. Im Endeffekt erschien es leichter, aus dem Rolli auszusteigen und die Treppen hoch zugehen, meinen Mann den Rolli hoch tragen zu lassen, als den Lift zu suchen.
Bei der Besichtigung der Kirche Santa Maria Giorgio sind am Eingang ebenfalls Treppen zu bewältigen. Zum Campanile dieser Kirche (Zugang durch die Kirche) wollte man mich nicht hoch lassen, mit der Begründung, falls der Lift streikt, müsse ich 6 Stunden warten, denn die Treppe sei zu schmal und zu steil für den Rolli. Ich habe meine ganze Überzeugungskraft in den Satz gelegt: „I will risk it!“ und es hat sich so gelohnt!!! Einer der Höhepunkte der Reise. Allerdings sind die Aussichtsfenster sehr hoch. Man muß in eine Nische mit guten Haltegriffen hochsteigen, um rauszuschauen. Belohnt wird man durch einen unglaublichen Ausblick, bei dem man zum ersten Mal ein Gefühl für diese Landschaft bekommt.

6. Toiletten
Die wunderbarste Behindertentoilette, die ich je gesehen habe war im Gasthof „Al Trono di Attila“ auf Torcello mit einer ganz einfachen, jedoch speziellen Popo – Dusche, so etwas suchte ich schon lange.
In der Stadt haben alle öffentlichen Toiletten auch eine Behindertentoilette und wenn es in einem Container ist wie z.B. San Marco Giardinetti, aber sehr geräumig und angenehm. Eigentlich kosten sie nichts, aber…

7. Päuschen
Einen wunderbaren Nachmittag habe ich auf einer Bank im Giardini ex Reali im hinteren Teil verbracht. Kaum zu glauben: bis auf ein paar Jugendliche, die wohl auf ihren Treffpunkt zum abfahren warteten, kein Mensch! Und das in so geringer Entfernung zum Markusplatz! Sehr gerne wäre ich in die Giardini Publici in Castello gegangen, das muß auch eine ganz andere Welt sein, das haben wir nicht mehr geschafft.

8. Restaurants
Wir haben z. T. ausgezeichnet und nicht zu teuer gegessen, z. B. auf Torcello im Al Trono di Attila oder auch in der Osteria al Colombo auf dem lauschigen Campo hinter dem Teatro Goldoni, San Marco 4619, Bar Rosa Salva auf Santa Maria Giorgio, z. T. auch „na, ja“
Gut, aber doppelt so teuer war’s im Sempione, Ponte Baretteri, San Marco 578.
Rolligeeignet ist auch mein Favorit, die winzige Pasticceria Rizzardini, (Di zu) am Campiello dei Meloni (zwischen Campo San Polo und Campo San Aponal.) Ein Erlebnis ist das Glas Wein oder Prosecco aus der Bar Mercà auf dem Campo C. Battisti, San Polo mit einem Minibrötchen, belegt mit Baccalà mantecato oder anderen Köstlichkeiten. Alle müssen stehen, aber unsereiner sitzt ja bequem. Gleich neben dran ist die Casa del Parmigiano, da bin ich sehr gut auf Zuruf durch die offene Tür bedient und beraten worden.
Abends haben wir im Zimmer Picknick gemacht, meine besondere Spezialität. Doch das Finden eines Supermarktes war nicht einfach. Auch hier versagten die vorher eingeholten Internetinfos völlig.

Venedig ist teuer. Das versteht man umso besser, wenn man morgens beim entspannten Frühstück auf der Edelterrasse sieht, wie die Waren angeliefert werden und auch der Müll mühsam aufs Transportschiff verladen wird. Mich hat das fasziniert und auch beeindruckt, wie viel Logistik dazu gehört, in dieser Stadt ein Bier zu trinken oder ein sauberes Handtuch zu benutzen. Erstaunlich niedrig sind die Preise, wenn man in einer Bar (nicht gerade um den Markusplatz herum) etwas im Stehen trinkt oder auch z. B. bei Rizzardini etwas zu sich nimmt. Da Rollifahrer samt Begleitung meistens keinen Eintritt zahlen, reduzieren sich wieder die Gesamtkosten.
Für mich war Venedig mit dem Rolli und Handbike zu erfahren ein absolut positives Erlebnis, vor allem auch deshalb, weil ich zuvor erlebt habe, wie mühsam alles mit 2 Stöcken war.
Die Herausforderungen: Vaporetto fahren, Strecken ohne Brücken planen, Besichtigungen trotz Hindernissen möglich machen etc. muß man mögen. Mich hat es angeregt, erfüllt, so dass wir beschlossen haben: „nächstes Jahr Mitte März wieder 1 Woche Venedig!“

Zur Vorbereitung:
Machatschek, Michael Venedig, Erlangen: Michael Müller- Verlag 2012
Ortheil, Hanns – Josef Venedig, Eine Verführung, München: Sanssouci 2010
  http://www.comune.venezia.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/23431
  http://europeforvisitors.com/venice/articles/accessible_venice.htm
  http://www.globalaccessnews.com/venice02.htm

Venedig ist eine Reise wert, wie Sie dieser eindrucksvollen Schilderung entnehmen konnten. Gern unterstützen wir Sie bei Ihrer Reiseplanung und in 2013 wird es auch wieder eine ProHandicapTravel Gruppenreise nach Venedig geben.

29.03.2012 - Wie kann ich mir einen Flug angenehm gestalten?
Lang- oder Kurzstreckenflüge, das Fliegen ist nicht immer ein unbedingt angenehmes Erlebnis. Oft zu enge Sitze, zu wenig Beinfreiheit, zu harte Kopflehne, zu laute Durchsagen - die Liste ist endlos. Da ein Platz in der ersten Klasse wohl für viele von uns noch lange ein Wunschtraum bleiben wird, gibt es dennoch viele Möglichkeiten, ein wenig Luxus in die Flugkabine reinzubringen. Skyscanner verrät, wie:

1. Erste-Hilfe-Hygieneset - so bleiben Sie strahlend frisch während des Flugs

Gerade auf Langstreckenflügen sind Zahnbürste und -pasta das A und O und gehören somit unbedingt ins „Erste-Hilfe-Hygieneset“. Aber auch Lippenpflegestifte, Creme, Parfum oder Aftershave, Rasierer, Deo, Ohrenstöpsel und Augenmasken sind im Fall der Fälle nicht nur praktisch, sondern durchaus „lebensrettend“.

2. Flauschig weiches Kopfkissen

Damit Sie nicht mit einem steifen Nacken aufwachen oder gar in die Versuchung kommen, Ihren ahnungslosen Sitznachbarn als Kopfkissen zu benutzen, ist ein flauschiges Kopfkissen einfach unerlässlich. Das Angebot ist riesengroß. Wer jedoch nur mit Handgepäck reist, sollte lieber die aufblasbare Variante einpacken.

3. Mollig warme Socken

Im Flieger kann’s durchaus ganz schön kühl werden, auch wenn draußen die Sonne brennt. Wenn dann noch die Müdigkeit einsetzt, fährt die Körpertemperatur noch mal etwas herunter und mollig warme Socken können da durchaus den entscheidenden Unterschied machen.

4. iPad oder andere Tablet-PCs

Mit einem Gewicht von nur 652 Gramm ist das iPad der wohl unterhaltsamste Reisebuddy, dem selbst die strengsten Gepäckbestimmungen nichts anhaben können. Ob Fotos machen, Spiele spielen, Filme ansehen, E-Books lesen oder Musik hören - die Möglichkeiten sind endlos und der Flug vergeht mit einem solchen Gadget wie im Nu.

5. Luxus-Schoki

Schokolade macht glücklich! Was viele von uns sowieso schon immer wussten, wurde mittlerweile auch wissenschaftlich nachgewiesen. Üble Laune ist mit einem kleinen Stückchen (oder einer ganzen Tafel) schnell vertrieben, nur übertreiben sollte man es natürlich nicht.

6. Kuscheldecke

Warum sich mit den mickrigen Decken der Fluggesellschaften begnügen, wenn man seine eigene Kuscheldecke mitnehmen kann. Am Angebot mangelt’s nicht, doch wirklich empfehlenswert ist die Snug Rug-Decke mit integrierten Ärmeln. Ein wahrer Segen für alle Frostbeulen!

7. MP3-Player

Wer Musik mag, hat ihn sowieso dabei. Wer von den überlauten Werbedurchsagen so mancher Airlines genervt ist, sollte ihn unbedingt einstecken - am besten noch mit ein paar ordentlichen Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung!

8. Flug ohne Falten

Eitelkeit hin oder her, Fakt ist, das die relativ geringe Luftfeuchtigkeit an Bord unsere Haut und unseren Körper schnell austrocknen. Eine gute Anti-Falten-Creme (und jede Menge Wasser) bei seinem Flug dabei zu haben, hat also nichts mit Eitelkeit zu tun. Schließlich will ja jeder im Urlaub frisch und munter aussehen.

9. Ultradünner Fotoapparat

Dünner als der neue Sony Cybershot DSC-TX55 geht’s wohl kaum. Mit nur 12,2 Gehäusedicke passt diese Kamera wirklich in jede Hosentasche. So kann man während des Flugs den ein oder anderen Schnappschuss machen: Berge, Wolken und das Meer erlebt man ja nicht jeden Tag aus der Vogelperspektive.

10. Ein gutes Buch

Für die einen dank Kindle, iPad & Co. längst veraltet, für die anderen das beste Mittel zum Entspannen. Ob dicke Wälzer oder handliche Taschenbücher, Hauptsache der Inhalt stimmt. Und wer das Buch Zuhause vergessen hat, kann beim Schmökern durch die Buchläden etwas Zeit auf dem Flughafen vertreiben.
21.03.2012 - Was tun bei Kofferverlust?
Es ist der Albtraum eines jeden Flugreisenden: An der Gepäckausgabe wartet man vergeblich auf seinen Koffer. Immerhin in einem von hundert Fällen wird dieser Albtraum Realität - wenn auch nur für kurze Zeit. Über 95 Prozent aller Koffer werden innerhalb von fünf Tagen gefunden und ausgeliefert, viele bleiben jedoch dauerhaft verschollen.
Wie Sie sich als Reisende/r dann richtig verhalten:

1) Melden Sie den Kofferverlust sofort am Gepäckschalter. Legen Sie dem Personal Ihr Ticket vor, an das beim Einchecken auch die Registrierungsnummer für jedes Gepäckstück geklebt wurde.

2) Fragen Sie bei Ihrer Fluggesellschaft, wie man Ihnen kurzfristig helfen kann. Die meisten stellen sogenannte "Overnight-Kits" zur Verfügung, die die nötigsten Toilettenartikel enthalten, oder erstatten Ihnen diese im Nachgang ohne große Diskussion.

3) Klären Sie, was Sie darüber hinaus in bescheidenem Rahmen neu anschaffen dürfen. Je höher die gebuchte Flugkategorie, desto kulanter wird man sich in der Regel zeigen.

4) Sollte Ihr Tauch-, Ski- oder Golf-Equipment oder Ähnliches abhanden gekommen sein, mieten Sie es für die Zeit, bis Ihr Gepäck wieder auftaucht. Kündigen Sie dies dem Personal im Rahmen der Verlustmeldung an, um die Erstattung im Nachgang sicherzustellen.

5) Lassen Sie sich die Service-Nummer geben, unter der Sie per Telefon den Status der Gepäckrecherche erfragen und Änderungen in Ihrer Reiseplanung (z.B. Hotelwechsel) durchgeben können. Nichts ist schlimmer, als wenn das Gepäck nach drei Tagen endlich nachgeliefert wird, Sie aber schon längst wieder weitergereist sind.

6) Bleibt Ihr Koffer unauffindbar, sollten Sie Ihren Ersatzanspruch geltend machen. Dieser richtet sich nach dem "Montrealer Abkommen", wonach pauschal etwa 1.100 Euro gezahlt werden.

7) Buchen Sie nach Möglichkeit nur Nonstop-Flüge, denn bei diesen geht so gut wie nie ein Koffer verloren. Die meisten Fehler passieren nämlich beim Transfer in den nächsten Flieger.

8) Wenn Sie nicht allein reisen, bietet es sich an, dass Sie einen Teil Ihrer Bekleidung im Koffer des Mitreisenden verstauen. So kommt bei einem Kofferverlust nicht der gesamte Reisebedarf abhanden.

9) Mittlerweile gibt es im Internet auch Möglichkeiten, das eigene Gepäck zu registrieren, um das Auffinden im Verlustfall zu erleichtern.

10) Zu guter Letzt: Nehmen Sie wichtige Dinge wie Wertsachen, Pass, Schlüssel, Handy inklusive Ladekabel und Medikamente immer mit Ihr Handgepäck.
08.03.2012 - Deutschland-Atlas
Liebe BesucherInnen vom Aktuellen bei ProHandicapTravel,

wir verlosen 5 der druckfrischen Deutschland Atlanten. Schicken Sie uns eine mail an kontakt @prohandicaptravel.de, unter dem Stichwort "Deutschland-Atlas"bitte mit Anschrift bis zum 15. Mai 2012. Unter allen eingegangenen mails ziehen wir dann die Gewinner und schicken Ihnen den Atlas zu. Sie akzeptieren damit die u.a. Teilnahmebedingungen.

Teilnahmebedingungen

Dieses Gewinnspiel wird betrieben und veranstaltet vonProHandicapTravel, vertreten durch die Inhaberin Elke Sylvester, Götzstr. 68, 30629 Hannover

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es werden nur die im Gewinnspiel näher bezeichneten Preise vergeben. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Der Gewinner akzeptiert notwendige Änderungen des Gewinns, die durch andere außerhalb des Einflussbereichs der am Gewinnspiel beteiligten Firmen liegenden Faktoren bedingt sind. Jegliche Schadenersatzverpflichtung des Veranstalters und seiner Organe, Angestellten und Erfüllungsgehilfen aus oder im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel, gleich aus welchem Rechtsgrund, ist, soweit gesetzlich zulässig, auf Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beschränkt.

1. Teilnahmeberechtigte
1.1 Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 18. Lebensjahr vollendet, von einem in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gelegenen Standort aus teilnehmen und ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Nicht teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiter von PHT, jeweilige Familien- und Haushaltsmitglieder sowie alle Personen, die gemäß Nummer 7 der Teilnahmebedingungen disqualifiziert oder von dem Gewinnspiel ausgeschlossen bzw. gesperrt sind.
1.2 Eine Teilnahme ist nur unter Angabe des echten Namens zulässig. Eine Teilnahme über Strohmänner ist nicht erlaubt.

2. Teilnahme
2.1 Der Teilnehmer schickt eine mail an kontakt@prohandicaptravel.de mit dem Stichwort: "Deutschland-Atlas" und nimmt dadurch an der anschließenden Verlosung teil.
2.2 Die Teilnahme ist nur bis zum angegebenen Einsendeschluss (15. Mai 2012) möglich.
2.3 Die Teilnahme hängt in keiner Weise von dem Erwerb von Dienstleistungen an ProHandicapTravel ab.
2.4. Die Teilnahme ist pro Teilnehmer nur ein Mal gestattet.

3. Gewinnermittlung
Unter allen teilnahmeberechtigten Teilnehmern werden innerhalb von vier Wochen nach Einsendeschluss die Gewinner ausgelost.

4. Benachrichtigung der Gewinner/Übersendung des Gewinns
4.1 Die Gewinner werden auf postalischem Wege benachrichtigt. Zusätzlich ist eine Gewinnbenachrichtigung per E-Mail oder Telefon möglich.

5. Wegfall des Gewinnanspruchs
5.1 Sollte eine Gewinnbenachrichtigung per Post scheitern, z.B. weil der Brief nicht beim Gewinner unter der angegebenen Adresse zustellbar ist und sollten auch Gewinnbenachrichtigungen per E-Mail oder per Telefon erfolglos bleiben, verfällt der Gewinnanspruch. Eine Gewinnbenachrichtigung per E-Mail oder per Telefon gilt als erfolglos, wenn der Gewinner über die registrierte E-Mail-Adresse/Telefonnummer nicht erreichbar ist (z.B. E-Mail kommt zurück, Telefonnummer ist nicht vergeben, registrierter Gewinner ist an dem Telefonanschluss nicht bekannt) oder wenn mindestens zwei Aufforderungen per E-Mail oder über einen Anrufbeantworter innerhalb von zwei Wochen eine aktuelle Anschrift zur Zustellung des Gewinns zu hinterlassen, ohne Reaktion bleiben.

6. Übertragbarkeit und Steuern
Die Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. In den jeweiligen Gewinnen sind sämtliche anfallenden Steuern und Gebühren enthalten.

7. Verhaltensregeln, Disqualifikation und Sperrung
7.1ProHandicapTravel hat das Recht, Teilnehmer zu disqualifizieren und von dem Gewinnspiel auszuschließen, die den Teilnahmevorgang, das Spiel und/oder die ProHandicapTravel Seiten manipulieren bzw. eine Manipulation versuchen und/oder gegen die Spielregeln verstoßen und/oder sonst in unfairer und/oder unlauterer Weise versuchen, das Gewinnspiel oder die Abwicklung des Gewinnspiels zu beeinflussen, insbesondere durch Störung der eingesetzten Software oder durch eine Bedrohung bzw. Belästigung von Mitarbeitern oder anderer Teilnehmer.
7.2 Ferner kann ProHandicapTravel auch Teilnehmer nach freiem Ermessen bereits im Vorfeld von einer Teilnahme ausschließen, insbesondere wenn ein Verstoß gegen die Verhaltensregeln droht.

8. Beendigungs-/Änderungsmöglichkeiten
ProHandicapTravel behalten sich das Recht vor, das Gewinnspiel jederzeit ohne Vorankündigung mit sachlichem Grund abbrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel aus irgendwelchen Gründen nicht planmäßig laufen kann, so etwa bei Infektion von Computern mit Viren, bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die Verwaltung, die Sicherheit, die Integrität und/oder die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen. In solchen Fällen hat ProHandicapTravel zudem das Recht, das Gewinnspiel nach freiem Ermessen zu modifizieren.

10. Anwendbares Recht
Das Gewinnspiel unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

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