Seiten:  1    2    3    4    [5]    6    7    8    9    10    11    12    13    14    15    16    17    18    19    20    21    22    23    24    25    26    27    28    
02.07.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt, hier: Riga
Nun in Lettland in Riga, einer wunderschönen Stadt mit ganz viel Flair, schönen restaurierten Kirchen und vielen gut erhaltenen Häusern von Romantik bis Jugendstil. Ein Spaziergang mit Rolli ist möglich allerdings sind einige Straßen ebenfalls mit dem leider so beliebten Kopfsteinpflaster. In einem kleinen Laden eine Postkarte gekauft und es gab auch dort Briefmarken. Vor lauter Staunen über die vielen schönen Fassaden und dem großen und günstigen Obst- und Gemüseangebot auf dem riesigen Markt nicht vergessen nach einem Briefkasten Ausschau zu halten. Nichts, bei einer Cappuchinopause in einem kleinen Café an der Schlossmauer gefragt, aber dort gab es nur junge Menschen die kein Papierpost versenden und keine Ahnung von so etwas wie Briefkästen haben. Die Zeit drängte und die Schiffsabfahrt rückte näher, also mein Beschluss. Ich nehme die Karte mit nach Hause oder ich besteche den Herrn am Hafentor gegen Trinkgeld die Karte einzustecken. Aber da kamen eiligen Schrittes zwei Reiseleiterinnen vom Schiff auf uns zu in offizieller Aktion einen ganzen Stapel Postkarten zu einem Kasten zu bringen, da konnte dann meine auch noch mit. Uns sie hatten doch tatsächlich einen blaugelben Kasten gefunden. Bleibt zu hoffen, das sie das weder mit einem Abfallkorb noch mit einem Hausbriefkasten verwechselt haben. Die Karte ist angekommen.
01.07.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt, hier: Klaipeda
Klaipeda der nächste Hafen diesmal in Litauen an der einzigartigen Kurischen Nehrung gelegen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang in Eigenregie besuchte ich den i-Punkt und dort gab es neben Prospekten, Postkarten und Marken auch gleich außen neben der Tür einen Briefkasten. Ach könnte das doch immer so sein! Die Altstadt von Klaipeda hat viele enge Gassen, schöne Häuserfassaden, einen kleinen Yachthafen und auf dem Theater- und Marktplatz befindet sich das Denkmal von „Ännchen von Tharau“. Leider ist die gesamte Altstadt mit Kopfsteinpflaster belegt. Die Karte ist schnell angekommen.
30.06.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt, hier: Königsberg
Am nächsten Tag nun Königsberg (Kaliningrad), angelegt im Hafen von Baltysk (Pillau). Der Hafen bestand nur aus Abfertigungsgebäuden und Hafenkränen. Ohne Visum ist dort nur eine geführte Busrundreise möglich und so verbrachten wir zusammen mit einer russischen Reiseleiterin, die über ein unglaubliches Gedächtnis verfügen muss (hat die ganze Zeit im Bus, gefühlt 10 Stunden ohne Pause erzählt) in einer Gruppe. Zeit für Kartenkauf gab es nicht. Auch Geldwechseln war nicht möglich. Der Versuch an einem Geldautomaten scheiterte an der kyrillischen Schrift. Keine Karte, keine Marke, kein Briefkasten! Königsberg ist leider in einem schlechten Zustand, das gilt auch für die Wege, die zwar gepflastert sind aber mit vielen Löchern und Unebenheiten zu begehen sind. Auf der Tour wurde auch noch Svetlogorsk (Rauschen), das beliebte Seebad von Samland angefahren, ein unverändertes Kleinod mit viel Grün und schönen alten Holzvillen, dort ist ein Rundgang mit Rolli möglich. Als letztes Ziel stand dann noch Yantarny auf dem Programm wo im Tagebau Bernstein abgebaut wird.
29.06.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt, hier: Danzig
Der Stress rund um die Briefmarke
Der zweite Hafen war Gdynia in Polen. Da ich keinen Ausflug gebucht hatte machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof um nach Danzig zu fahren. Da war alles unproblematisch, geht auch mit Rolli. In Danzig angekommen, kann mit Rolli besichtigt werden, allerdings sind einige Straßen mit Kopfsteinpflaster, gebummelt, fotografiert und an mehreren Ständen mit Postkarten gefragt, ob es zu den Karten auch Briefmarken gibt, aber die gibt es nur bei der Posta und es war Sonntag. Einer der Verkäufer, geschäftstüchtig, erklärte, das es im Bahnhof eine Post gäbe und die immer bis 18.00 Uhr geöffnet hätte. Ich kaufte eine Karte, wohl wissend aus anderen Reisen nach Polen, das die wenigsten Karten beim Empfänger ankommen. Als ich dann gegen 17.00 Uhr am Bahnhof ankam fragte ich nach der Posta, keine konnte mir helfen, bis ich selbst ein kleiner Hinweisschild entdeckte das eine Treppe hoch zeigte und hoch und hoch. Oben angekommen war die Tür verschlossen. Ein Narr der glaubt in Polen hat die Post auch Sonntags auf! Wieder in Gdina nahm ich ein Taxi und machte erneut den Versuch an eine Marke zu kommen, aber keine Chance. Ich machte mit dem Taxifahrer ein Geschäft und er versicherte mir, die Karte am nächsten Tag frankiert in den Kasten zu stecken. Die Karte ist nie angekommen!
Seiten:  1    2    3    4    5    6    7    8    9    [10]    11    12    13    14    15    16    17    18    19    20    21    22    23    24    25    26    27    28