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07.07.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt,hier: Aland
Am nächsten Tag erwartet uns Marienham auf Aland einer autarken Insel zu Finnland gehörig aber mit Schwedisch als Hauptsprache. Marienham bekannt für die vielen Holzhäuser im nordischen Stil hat eine Fußgängerzone mit vielen Modegeschäften und Lokalen und am Ende ein Geschäft mit Haushaltsgegenständen jeglicher Art und Postkarten. Und sogar Briefmarken gab es da und der Kasten war wieder mal gleich neben der Geschäftstür. Der Nachmittag stand im Zeichen einer Rundfahrt, es wurde ein altes Kapitänshaus besichtigt, altertümliche Toiletten gab es in einem Nebengebäude und auch an Rollifahrer war gedacht, danach wurde eine Seefahrerkirche und das Seefahrtmuseum besichtigt. Als krönen Abschluß konnte dann noch das Segelschiff Pommern (geht nicht mit dem Rolli) besucht werden. Die Postkarte ist ziemlich schnell gut angekommen.Die Karte ist angekommen.
06.07.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt, hier: Helsinki
Es war Sonntag, als wir in Finnalnds Hauptstadt Helsinki ankamen. Das Wetter war sehr sommerlich. Auf dem Weg in die City über einen gut sortierten Handwerkermarkt gebummelt, einen Ring und eine witzige, grüne Winterfilzmütze und Postkarten gekauft. Briefmarken gab es nicht und wo evtl. welche zu kaufen sein könnten auch nicht. Auf einer kleinen Rundreise mit einem Boot die vielen kleinen Inseln und Schären um Helsinki herum bewundert. Nachdem wir die vielen Stufen zur weißen Kirche erklommen hatten, stellten wir fest, dass die Kirche leider wg. Mittagspause geschlossen war. Was essen Kirchen denn wohl so zum Mittag? Weiter gezogen, einen Touriladen gefunden, der aber nur die jeweilige Anzahl an Marken zu den dort gekauften Karten heraus rückte und das zu Preisen na ja, was tut man nicht alles für den Postkartenstress. Aber damit war auch die Kartenangelegenheit aus St. Petersburg noch nicht gelöst. Und Briefkästen – keine Ahnung! Nicht ärgern, dazu ist die Zeit zu kurz. Vorbei an Edelboutiquen, einem Park in dem viele Menschen die Sonne anbeteten, zumal es wohl einige Tage vorher noch geschneit hatte und vorbei an der Touristeninfo. Die Rettung nahte, wie auch in Klaipeda gab es dort Briefmarken und der Kasten war auch gleich um die Ecke. Helsinki ist gut gepflastert, etwas bergig aber sonst gut zu besichtigen mit dem Rolli. Schnelle Postbeförderung!
05.07.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt, hier: St. Petersburg
Die Einfahrt nach St. Petersburg, vorbei an Karlstadt, war schon geprägt durch viele hervorblitzende, goldene Türme und Kuppeln. Gleich nach dem Mittagessen ging es quer durch die Stadt auf schnurgeraden Straßen, vorbei an riesigen Wohnblocks zum Peterhof. Bereits bei der Anfahrt gab es viele Denkmäler, Parks und gut restaurierte Gebäude zu sehen. Der Peterhof, ein beliebtes Ausflugsziel war belagert von unzähligen Touristengruppen. Das Innere, besichtigt bei Regen, strahlte viel Prunk und Protz aus, war sehr beeindruckend und ist auch mit Rolli zu besichtigen, da Fahrstuhl vorhanden. Nach der Besichtigung bestrahlte die Sonne wieder die vielen goldenen Figuren an den beeindruckenden Wasserspielen. Da die Verkehrsituation sehr stauträchtig war, fuhren wir mit einem Speedboot zurück in die Stadt. Nach dem Abendessen ging es zur Fahrt auf der Neva. Da vorher noch etwas Zeit war, konnten wir den riesigen Schlossplatz mit der Erimitage von außen besichtigen. In der Nähe gab es einen Souveniershop mit viel Tand und Postkarten, aber keine Marken. Nach der interessanten Schifffahrt, wird auch als das Venedig des Nordens betitelt konnten wir noch die Blutkirche bewundern, die um 23.00 Uhr immer noch von der Abendsonne beleutet wurde. Das also sind die weißen Nächte! Am nächsten Tag ganz früh zum Katharinenpalast, wieder ein beeindruckendes Bauwerk mit viel Goldverzierungen in den einzelnen Räumen und dem nachgebauten Bernsteinzimmer (hatte ich mir größer vorgestellt). Kann auch mit Rolli erkundet werden. Danach einen Bummel durch den großräumigen Park gemacht und Sängerin in einem Pavillon mit einer super Akustik gelauscht. Aber nirgends gab es Briefmarken zu kaufen. Also die Karte mit auf die Reise nach Helsinki genommen.Die Karte ist gut angekommen.
03.07.2014 - Postkarten von unterwegs - ein Reisebericht von einer Kreuzfahrt, hier: Tallin
Nachdem wir gegen Mittag, nach dem obligatorischen Frühschoppen mit Weißwurst, Sauerkraut, Brezeln und Freibier in Tallin, Estland angekommen sind, machte ich mich gleich zu Fuß auf in die in Sichtweite liegenden Altstadt. Spazierte durch kopfsteingepflasterte hoch- und runtersteigenden Gassen und Gässchen und erklomm die Oberstadt mit dem Dom und der orthodoxen Aleksander-Newski Kathdrale. Die Altstadt war sehr gut besucht von unzähligen Reisegruppen, zumal nicht nur mein kleines Schiff im Hafen festgemacht hatte sondern noch zwei richtig „große Pötte“ und ein Kleineres aus Frankreich. Dazu kamen noch die vielen Fähren, die sich alle die Liegeplätze im Fährhafen teilten. Ganz besonders sehenswert neben den vielen historischen Gildehäusern, den mächtigen Wehrtürmen und der Stadtmauer waren die Toiletten in der Olde Hanse in der Vana Turg, leider nur über Treppen zu erreichen. Zum Postkartenkauf gab es vielfältige Möglichkeiten und ich erstand eine in der Nähe von Kiek in de Kök, aber keine Briefmarke. Die Verkäuferin erklärte mir wo die Post ist und tatsächlich es gab dieses Postamt, klein aber fein und alt. Dort konnte ich die Karte nun mit Marke und Text versehen und ab in den großen Briefkasten. Uff, wieder kann ein Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Der Briefkasten ist geleert worden und die Karte ist angekommen.
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